| Das Therapiezentrum Vorhalle ist eine Fachklinik für Suchterkrankungen in Trägerschaft der Stadt Hagen.
Nach 4-wöchiger stationärer Eingewöhnungsphase, in der Diagnose und Zielvereinbarung erstellt werden, wird der Übergang zur teilstationären Phase vorbereitet (weitere 2 Wochen). Hier wird ein Hausbesuch in das familiäre und häusliche Umfeld geplant, und zunächst werden Ausgänge in Begleitung durchgeführt. Beziehungspartner und Angehörige werden zur Zusammenarbeit eingeladen.
Behandlungsschwerpunkt ist die ganztags ambulante Betreuung an 7 Tagen. Familiäre Probleme, Beziehungsschwierigkeiten, Erziehungsfragen, Suchtdruck, Abgrenzungsprobleme vom Drogenmilieu werden erlebt und tagsüber in vielen therapeutischen Zusammenhängen bearbeitet.
Das Behandlungsprogramm
Täglich: Gruppengespräche, Arbeit, Arztsprechstunden,
Sozialberatung
Mehrfach wöchentlich: Therapiegruppe, Sport, Sauna
Wöchentlich: Einzeltherapie, PC-Kurs, Entspannungstraining
Bei Bedarf: Schulunterricht, "Erziehungskurs", Praktika,
Angehörigensprache
Möglich: VHS-Kurs, Fahrschulbesuch, Schulabschluss,
(während der Therapie)
Methoden: Einzel- und Gruppentherapie, Gestalt- und
Gesprächstherapie, Arbeitsvorbereitungen, Praktika, Arbeitsprojekte, Angehörigengespräche, Hausbesuch, Sozialberatung
Ziel: Drogenfreiheit, seelische Stabilität, Berufsperspektive: Schulabschluss oder Arbeitsaufnahme, unterstützendes häusliches Umfeld
Rückfall: führt zur Entlassung aus der Behandlung, es sei denn, das Vertrauen zur weiteren Zusammenarbeit bleibt erhalten durch sofortiges Eingestehen des Rückfallgeschehens und der Bereitschaft, sich erneut stationär mit den tieferen Zusammenhängen auseinandersetzen zu wollen.
Behandlungsdauer in der Regel 24 Wochen.
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